Blumenschale für verstorbene Mitglieder

Bei der Freiwilligen Feuerwehr von Ober- und Niederhummel ist es seit Jahren gute Tradition, besonders am Jahresende der verstorbenen Mitglieder zu gedenken. Dies geschieht eigentlich im Rahmen eines Festgottesdienstes, früher auch Hirtenamt genannt, am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages. Da dies in diesem Jahr nur sehr eingeschränkt möglich ist, hat sich die Vereinsvorstandschaft dazu entschlossen, die Verbundenheit mit den Verstorbenen auf andere Art zum Ausdruck zu bringen. So legten Vorsitzender Martin Wildgruber (rechts im Bild) und Kommandant Josef Kratzer (links) nun kurz vor Weihnachten als Dank und Anerkennung für das Wirken der früheren Generationen eine Blumenschale am Christbaum vor dem Gerätehaus nieder. Verbunden damit war natürlich auch die Hoffnung, dass man im nächsten Jahr wieder in gewohnter Art und Weise der Verstorbenen gedenken könne.

 

2020 12 21 Blumenschale

Online-Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Florian

Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation findet natürlich auch der Florianstag in Freising nicht statt.

Herr Pfarrer Stephan Rauscher hat sich allerdings bereiterklärt, den Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Florian online zu zelebrieren.

Die Übertragung findet am 03.05.2020 ab 09:30 Uhr unter folgender Webadresse statt: https://youtu.be/navfRdGcv08 

Dankeschön- Essen im Gasthaus Neumair

Im Rahmen des diesjährigen Neujahrsempfangs hatte Bürgermeisterin Susanne Hoyer nochmals allen freiwilligen Helfern von beiden Ortsfeuerwehren gedankt, die bei der Bewältigung der Schneekatastrophe im Landkreis Traunstein mitgeholfen hatten. Auch wir von der Freiwilligen Feuerwehr Ober- und Niederhummel waren Mitte Januar an vier Tagen in der betroffenen Region, dabei waren insgesamt 26 Mann im Einsatz.

Als kleine Anerkennung für dieses keineswegs selbstverständliche Engagement überreichte unser Gemeindeoberhaupt beiden Kommandanten einen Gutschein für eine gemeinsame Brotzeit. Dieser wurde nun am Freitag, den 10. Mai, im Gasthaus Neumair in Oberhummel eingelöst.

 

3420 Stunden im Dienst der Allgemeinheit

Vor Beginn der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr von Ober- und Niederhummel ließ es ich Bürgermeisterin Susanne Hoyer nicht nehmen, alle Gäste und Vereinsmitglieder per Handschlag im „Wirtshaus am Dorfbrunnen“ zu begrüßen.

Offiziell eröffnet wurde die Veranstaltung natürlich vom Vereinsvorsitzenden Martin Wildgruber, der neben dem Gemeindeoberhaupt auch Ehrenkommandant Georg Köppl, KBM Hans Neumair, Gemeinderat Martin Hartinger und Langenbachs Kommandanten Walter Schmidt zusammen mit seinem Stellvertreter Stefan Treffer in Niederhummel willkommen hieß.  

Nach Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Annahme der Tagesordnung dankte Wildgruber zunächst Johannes Herold, der seit dem Rücktritt von Schriftführer Martin Bengler das verwaiste Amt kommissarisch betreut hatte, für die spontane Übernahme dieser wichtigen Aufgabe.

Da Martin Bengler, der den Jahresbericht der Wehr für 2018 noch verfasst hatte, nicht persönlich anwesend sein konnte, nannte der Vorsitzende noch einmal einige Höhepunkte des vergangenen Vereinsjahres. So erinnerte er an die Jahrsabschlussfeier, den Neujahrsempfang, die Teilnahme am Florianstag in Freising und zahlreiche andere Veranstaltungen.

Besonders erwähnte Wildgruber das Lampionfest im Juli, den gut besuchten Hoagart im November, die Christbaumversteigerung und das traditionelle Hirtenamt im Dezember.

268 Mitglieder gehörten am 31. Dezember 2018 dem Verein an, unter ihnen auch 26 Damen.

Äußert positiv gestaltete sich auch der Bericht von Kassenwart Andreas Hölldobler.

Denn trotz einiger unerwarteten Ausgaben, darunter eine rund 3000 Euro teure Reparatur am Unimog-Löschfahrzeug LF8, die aus der Vereinskasse „berappt“ wurde, zeigt das Kassenbuch einen leichten Überschuss zum Vorjahr.

So war klar, dass auch nach dem positiven Bericht der Kassenprüfer Andreas Gebele und Eike Bärwinkel einstimmig die Kassenentlastung erteilt wurde.

Im technischen Bericht von Kommandant Josef Kratzer gab es dann knallharte Fakten.

41 Mitglieder leisten derzeit aktiven Dienst, dazu kommen 12 Feuerwehranwärter.

Insgesamt 3420 Stunden wurden von der Wehr abgeleistet, davon 488 Stunden bei 24 Einsätzen. 42 Kameraden nahmen an speziellen Ausbildungen Teil, darunter auch die Leistungsprüfung am 5. Oktober, die 17 Aktive absolvierten.

Am Ende seiner Ausführungen erinnerte Kratzer natürlich auch an die Hilfseinsätze bei der Schneekatastrophe in diesem Jahr. Insgesamt 26 Kräfte aus Hummel waren an 4 Tagen im Landkreis Traunstein im Einsatz und leisteten 426 Stunden freiwillige Arbeit. Ausdrücklich lobte der Kommandant das Einsatzfahrzeug, das 35 Jahre alte LF 8 auf Unimog-Fahrgestell, das sich wieder einmal bestens bewährte und noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehört.  

In Vorschau auf die geplanten Aktivitäten in diesem Jahr erwähnte der Hummler Feuerwehrchef unter anderem eine besondere Übung für Frauen. Da die Gefahren im Haushalt oftmals unterschätzt werden, möchte man den Damen am 12. April grundlegende Verhaltensregeln für den Umgang mit z.B. Fettbränden vermitteln und zeigen, wie Löschdecke und Feuerlöscher richtig gehandhabt werden.  

Kratzer schloss seine Ausführungen mit einem Dank an sein Führungsteam, alle Feuerwehrmitglieder, Bürgermeister und Gemeinde und die Kreisbrandinspektion.

Ein besonders „Vergelt’s Gott“ ging natürlich an alle Hummler Bürgerinnen und Bürger.

Im Anschluss konnte der Kommandant einige Beförderungen aussprechen.

Johannes Herold und Martin Neumair wurden offiziell in den aktiven Dienst aufgenommen und zum Feuerwehrmann ernannt. Marcus Ostermaier, Tobias Obermeir und Martin Würfl bekleiden fortan den Dienstgrad eines Hauptfeuerwehrmannes.

Josef Kratzer selbst wurde, nach dem erfolgreichen Absolvieren eines Zugführerlehrganges, von seinem Stellvertreter Martin Würfl zum Brandmeister ernannt.

Auch Kreisbrandmeister Johannes Neumair, als Hummler Bürger natürlich selbst aktives Mitglied, hatte sich einem Lehrgang zum Verbandsführer unterzogen und darf sich fortan Oberbrandmeister nennen.

                           PICT1119VKSie wurden befördert (von links):

KBM Johannes Neumair mit Martin Würfl, Marcus Ostermaier, Johannes Herold

Tobias Obermeir und Kommandant Josef Kratzer

 

Schweren Herzens ließ Kommandant Kratzer Ausbilder Christian Fuß aus dem aktiven Dienst ausscheiden. Aber auch für ihn gilt die Altersgrenze von 65 Jahren, dennoch wird der Zollinger den Hummlern sicher auch als beratender Ausbilder und treuer Kamerad erhalten bleiben.

                            PICT1111VK

Christian Fuß wird den Hummlern auch nach dem Ausscheiden

aus dem aktiven Dienst als beratender Ausbilder erhalten bleiben

 

Letzte Formalität im aktiven Bereich war die Bestätigung von Christian Schmid als neuer stellvertretenden Gerätewart. Ihm sprach die Versammlung in Abwesenheit das volle Vertrauen aus.

Den Bericht für die Feuerwehrjugend lieferte Jugendwart Florian Kratzer. 812 Stunden leisteten die Feuerwehranwärter im vergangenen Jahr, 467 davon bei Wettbewerben oder deren Vorbereitung. So nahm man sehr erfolgreich am Flammenlauf in Mauern und am deutschen Jugendleistungsabzeichen in Moosburg teil. Vereinsintern erfolgte im Dezember der alljährliche Wissenstest. Für die Zukunft plant man eine Teilnahme am Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren.

Der nächste Programmpunkt war die Ehrungen langjähriger Mitglieder.

Im aktiven Dienst sind seit 10 Jahren Florian Kratzer, seit 30 Jahren Manfred Kratzer, Alois Neumair jun. und Franz Schranner.

                                                  PICT1116VK

Langjährige Aktive (von links):

   KBM Johannes Neumair und Kommandant Josef Kratzer

mit Manfred Kratzer, Alois Neumair, Franz Schranner,

Florian Kratzer und Bürgermeisterin Susanne Hoyer

 

Anerkennung für langjährige Vereinstreue ging an Richard Jahrstorfer und Sven Bärwinkel (25 Jahre), Johann Gruber (40 Jahre), Bartholomäus Reif und Anni Neumair (50 Jahre).

 

PICT1115VK

Ehrung für langjährige Vereinstreue(von links):

Vorsitzender Martin Wildgruber mit Johann Gruber, Bartholomäus Reif,

Richard Jahrstorfer und Bürgermeisterin Susanne Hoyer

 

Da in diesem Jahr auch wieder Neuwahlen im Feuerwehrverein anstanden, wurde Bürgermeisterin Susanne Hoyer gleich anschließend als Wahlleiterin verpflichtet. Ihr zur Seite standen 2. Bürgermeister Walter Schmidt und Josef Schamberger.

Der Wahlablauf gestaltete sich als äußert unkompliziert, da praktisch alle Amtsinhaber noch einmal antraten und einstimmig bestätigt wurden. Nachrücker als Schriftführer wurde erwartungsgemäß Johannes Herold, auch ihm sprachen die Versammelten ihr volles Vertrauen aus.

 

                                                PICT1120VK

Die neue „alte Vorstandschaft“ (von links):

Martin Wildgruber (Vorsitzender), Christoph Felsl (Fähnrich),

Manfred Kratzer (stellv. Vorsitzender), Johannes Herold (Schriftührer),

Andreas Hölldobler (Kassier) und Bürgermeisterin Susanne Hoyer

 

Langenbachs Bürgermeisterin Susanne Hoyer danke in ihrem Grußwort dem „fleißigen“ Feuerwehrverein. Sie sei stolz auf ihre Feuerwehren, versicherte Hoyer und wisse, dass es längst nicht in allen Gemeinde so gut laufe. Sie freue sich, dass die Feuerwehren im Gemeindebereich auch spontan bereit gewesen wären beim Schneechoas zu helfen, denn „wenn auch wir einmal Hilfe brauchen wird auch uns geholfen werden“. Wichtig ist dem Gemeindeoberhaupt auch eine optimale Ausrüstung, denn die Feuerwehrdienstleistenden sollen sich auch „wohlfühlen“.

Letzter Redner des Abends war Kreisbrandmeister Johannes Neumair. Er entschuldige Kreisbrandrat Manfred Danner, der wegen eines Grosseinsatzes im westlichen Landkreis leider nicht anwesend sein konnte. Auch er erinnerte noch einmal an die Hilfeleistung im Landkreis Traunstein und freute sich, dass dadurch auch Freundschaften zwischen den beteiligten Feuerwehren entstanden seien.

Der Abend endete bei einer gemeinsamen Brotzeit, die spontan von der Gemeinde Langenbach spendiert wurde und von deren Bestellung auch Wirt Rudi Ziegler überrascht wurde. Aber dank Hummler Improvisationstalent konnte jeder schließlich gut gestärkt den Heimweg antreten.

 

 

FPK 2019

 

Jahresabschlussfeier am 5. Januar 2019 -aktualisiert-

 

Ober-/Niederhummel.

 

Wie jedes Jahr lud die Freiwillige Feuerwehr von Ober-und Niederhummel auch heuer wieder am Vorabend des Dreikönigsfestes zur traditionellen Jahresabschlussfeier. Der erste Vorsitzende des Vereines, Martin Wildgruber, konnte rund 60 Vereinsmitglieder im "Wirtshaus am Dorfbrunnen" in Niederhummel willkommen heißen. Ein besonderer Gruß ging an den Nachbarskommandanten und zweiten Bürgermeister der Gemeinde Langenbach Walter Schmid, Gemeinderat Martin Hartinger und Kreisbrandmeister Johannes Neumair.

 

P1030717K

 

Vorsitzender Martin Wildgruber begrüßt die Gäste zu Jahresabschlussfeier

 

Nach seinen Begrüßungsworten ließ Wildgruber noch einmal einige wichtige Ereignisse im Vereinsleben des vergangenen Jahres Revue passieren. Er erinnerte zum Beispiel an die vergangene Jahresabschlussfeier, den Neujahrsempfang der Gemeinde und die maskierte Löschübung am Rosenmontag. Erwähnt wurde natürlich auch die Teilnahme am Florianstag der Landkreisfeuerwehren, das halb verregnete Lampionfest und der mittlerweile traditionelle Hoagart. Besonders dankte Wildgruber noch einmal allen Spendern und „Steigerern“, aber auch den fleißigen Sammlern, bei der diesjährigen Christbaumversteigerung.

 

Im Anschluss an das folgende gemeinsame Abendessen, es gab wie zu früheren Zeiten Gulaschsuppe mit Brot, dankte Wildgruber allen, die die Arbeit der Wehr im vergangenen Jahr wieder so vorbildlich unterstützt hatten. „Des san hoit immer die Gleichen“ sinnierte der Vorsitzende. Ausdrücklich erwähnte er abschließend die stets gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Langenbach.

 

Ein fester Bestandteil in der Jahresabschlussfeier der Hummler Wehr ist die Ehrung aller jener Kameradinnen und Kameraden, die sich durch die Teilnahme an Lehrgängen und anderen Ausbildungsmaßnahmen über das normale Maß hinaus engagiert haben.

 

Das betraf im Jahr 2018 überwiegend die Mitglieder der Hummler Jugendfeuerwehr. So konnten Kommandant Josef Kratzer und Jugendwart Florian Kratzer stolz verkünden, dass eine der beiden Hummler Gruppen bei der Prüfung zur „Jugendflamme“ in Moosburg den ersten Platz erringen konnte. Außerdem absolvierten alle 11 Jugendlichen erfolgreich den alljährlichen Wissenstest.

 

P1030725K

Absolvierten erfolgreich den Wissenstest: Maximilian Paulus, Lukas Schmid, Maximilian Kloiber, Selina Talmon-Gros, Andrea Heigl, Thomas Neumair, Tobias Wappler, Michael Schamberger, Kevin Talmon-Gros, Moritz Wieder und Simon Kratzer (von links). Es freuen sich Kommandant Josef Kratzer (ganz links), KBM Johannes Neumair (3.v.rechts) und Jugendwart Florian Kratzer (ganz rechts)

 

P1030727K

 

Die Teilnehmer an der Jugendflamme: (von links) Lukas Schmid, Selina Talmon-Gros, Maximilian Paulus, Andrea Heigl, Thomas Neumair, Michael Schamberger, Martin Neumair und Kevin Talmon-Gros mit KBM Johannes Neumair, Jugendwart Florian Kratzer (ganz links) und Kommandant Josef Kratzer (rechts)

 

Nach der offiziellen Überreichung der Abzeichen durch Kommandant und Jugendwart wurde dann dem Mann, der seit Jahren maßgeblich an der Ausbildung der Jugendgruppe und der Vorbereitung zu den Leistungsprüfungen beteiligt ist, eine mehr als verdiente Anerkennung ausgesprochen. Christian Fuß, bekannter und beliebter Feuerwehr-Schiedsrichter aus Zolling, aber auch seit Jahren Mitglied in der Hummler Wehr, wurde mit dem Erreichen der Altersgrenze offiziell aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Was Ihn nach eigenen Worten aber sicher nicht davon abhalten wird, auch in Zukunft sein Können und Wissen als Ausbilder weiter zu geben. „Des kinnan’s ma ned nema“ so Fuß wörtlich.

 

Als äußeres Zeichen der Anerkennung und Dankbarkeit überreichten Vorstand Wildgruber und Kommandant Kratzer dem treuen „60er-Fan“ einen Geschenkkorb mit Utensilien des „Giasinga“ Traditionsvereines.

 

P1030734K

 

Abschied, aber nur aus dem aktiven Dienst: Christian Fuß wird den Hummlern aber als Ausbilder erhalten bleiben

 

Grußworte der Politischen Gemeinde überbrachte der zweite Bürgermeister und Nachbarkommandant Walter Schmidt. Er lobte die Arbeit der aktiven Einsatzkräfte und dankte auch dem Feuerwehrverein für das vielseitige Engagement.

 

In Form eines kleinen Gedichtes beschrieb Schmidt anschließend die aktive Arbeit im Feuerwehrdienst, die oft anstrengend und belastend sein könne, um bei der man gerade in der letzten Zeit statt Dank und Anerkennung oft Spott, Beleidigungen und Schlimmeres ertragen müsse.

 

Nach seinen Ausführungen gratulierte Schmidt dann noch Kommandant Josef Kratzer zum kürzlich bestandenen Zugführerlehrgang und überreichte als kleine Anerkennung eine Taktikfolie.

 

Die Bildpräsentation über die Ereignisse des vergangenen Jahres, Tradition bei der Hummler Wehr seit dem Jahr 1978, wurde auch diesmal wieder in bewährter Weise von Andrea Heigl zusammengestellt und von Martin Wildgruber und Florian Kratzer kommentiert.

 

Den Abschluss des Abends bildete wieder die große Tombola, bei der als Hauptpreis ein Gutschein für einen Besuch in der Therme Erding winkte.

 

 

Fotostrecke zur Jahresabschlussfeier

 

 

FPK 2019